Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Freunde
    zwischen-den-zeilen-lesen
   
    theaterliebe

    spaceforlove
   
    lost-in-life

    homunkulus
    blauewelt
    diagnose-brustkrebs
   
    vonherzzuherz

    - mehr Freunde


Letztes Feedback
   25.11.17 14:42
    Um spazieren gehen man m
   29.11.17 14:51
    Speziell bemuhen sich fu
   30.11.17 14:45
    Sie denken, sich mit der
   2.12.17 10:36
    Sie suchen die Sexdienst
   7.12.17 12:37
    Sie wollen mit der Reinh
   8.12.17 14:04
    Haben sich entschieden,


http://myblog.de/schatzsucherin

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Sommergewitter

Ich liege reglos auf meinem Bett. Das Fenster ist geöffnet und doch gibt es keinen einzigen Windhauch. Die dicke Luft steht still.
Seit Tagen sehne ich mich nach Regen. Die schwüle Hitze erschöpft mich, drückt mich nieder.
Ich gebe ihr nach.
Die Augen halb geschlossen lasse ich meine trägen Gedanken treiben und döse langsam vor mich hin. Die Zeit verstreicht und wird gleichzeitig unbedeutend, taucht unter.
Keine Ahnung, ob es Sekunden, Minuten oder Stunden sind, nach denen ich hochschrecke und aus dem Augenwinkel etwas aufleuchten sehe. Es reißt mich aus meiner Lethargie. War das ein Blitz? Das Interesse geweckt steige ich aus meinem Bett, setze mich an das offene Fenster und schaue in die Dunkelheit... Da! Da war noch einer! Er erleuchtet hell die Düsternis, taucht die Schatten in Licht und enthüllt für einen kurzen Augenblick die Geheimnisse der Nacht. In der Ferne folgt ein leiser Donner. Die ersten Regentropfen setzen ein, trommeln leise auf die Straße, aufs Dach, und ich schließe die Augen, spüre einen leichten, heiß ersehnten Sprühregen auf meiner Haut, der so unendlich gut tut. Durch die geschlossenen Augenlider nehme ich wahr, wie es erneut hell wird. Der Donner ist diesmal lauter, das Gewitter kommt näher. Ein kühler, zarter Wind weht durch das Fenster und zaubert mir eine wohltuende, schaurige Gänsehaut auf die Arme. Türen schlagen, Fensterläden klappern, entfernt klingt ein Windspiel, Donner grollt erneut. Der Regen wird immer dichter, Blitz und Donner folgen immer schneller aufeinander und plötzlich ist das Gewitter ganz nah. Der Donner grollt mit einer solchen Gewalt, dass ich zugleich beeindruckt und fasziniert bin. Beeindruckt beobachte ich, wie die riesige Eiche im Nachbarsgarten mit ihren dicken Ästen um sich schlägt, ein Schauspiel zwischen Verteidigung und Tanz. Fasziniert lasse ich meinen Blick schweifen und beobachte das Schauspiel.
Schließlich schließe ich das Fenster und lege mich zurück in mein Bett. Ich lausche immer noch auf den Regen und den Wind, der langsam weniger wird. Der Sturm zieht weiter und lässt eine saubere klare Nacht zurück, die nach frischem Sommerregen riecht.
Mit einem Lächeln auf den Lippen schlafe ich langsam ein.

16.8.15 15:52
 
Letzte Einträge: Abenteuersehnsucht


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung