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Das Zigeunermädchen

Sie wandert weit durch Wald und Feld
Und lässt Gedanken schweifen
Denkt an alte Zeit zurück
Als Angst und Furcht sie hielten

So lässt sie ihre Fäden fall'n
Von Träumen sich lässt leiten
Nicht länger Marionette ist
Sondern Zigeunermädchen

Das, was zählt, ist Hier und Jetzt
Geschehenes bleibt hinter ihr
Unberührt und unverletzt
Den Zauber sie niemals verliert

Ganz gleich, welchen Weg sie nimmt
Immer kommt sie an
Wer überall zuhause ist
Sich nicht verlaufen kann

Alles, was sie sieht, ist neu
Und doch so altbekannt
Vor Fremdem hat sie keine Scheu
Ist doch alles verwandt

Sie wandert durch die weite Welt
Von einem Ort zum anderen
Sorgenfrei und unbeschwert
Gelöst von all Vergangenem
22.4.15 19:45


Der Zwiespalt eines Neuanfangs

Obwohl es doch die ganze Zeit so weit weg schien, rückten das Studium und damit auch der Neuanfang unaufhaltsam näher und mit dem Umzug vor wenigen Tagen wurde auch mir klar: es steht unmittelbar bevor - und bei dem Gedanken daran wird mir ganz elendig. Mein Herz klopft wie wild, mein Magen zieht sich zusammen und meine Kehle schnürt sich zu.
Ich habe das Gefühl, in ein riesiges Loch zu fallen und fühle mich dabei unglaublich verloren.
Ich will es, und doch will ich es nicht. Ich freue mich, und doch habe ich Angst. Ich bin mir sicher, und doch habe ich Zweifel. Ich stehe zwischen einem ungeduldigen Daraufhinfiebern und einem ängstlichen Verdrängen, und wünsche mir, der Anfang wäre gemacht und ich könnte diesem Gefühlswirrwarr entkommen. Doch stattdessen zieht sich jeder Tag ins Unendliche und scheint gleichzeitig davon zu laufen.
Ich weiß, dass es eine Sache der Einstellung ist. Ein Neuanfang bietet eine fantastische Gelegenheit für Veränderung, für neue Herausforderungen, für neue Freundschaften, verspricht Aufregung und ein neues Lebensgefühl. Ich will die Angst vergessen, mich öffnen und auf das Neue freuen, doch gelingt mir das nicht. Sie ist zu groß, übermannt mich, und ich weiß nicht, was ich dagegen tun soll. Ich habe Angst, dass das Studium zu schwer ist, mir nicht gefällt, fürchte mich vor dem Alleinsein, keinen Anschluss zu finden...
In meinem Inneren weiß ich eigentlich, dass diese Ängste mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit widerlegt werden, aber sie sind trotzdem da.
Ein weiser Mann namens Alan Watts sagte einmal "The only way to make sense out of change is to plunge into it, move with it, and join the dance.". Also nehme ich mir das zum Mantra, während ich warte und hoffe, dass es halb so schlimm wird...
4.4.15 15:22


Terrorwahnsinn

Mir wäre es lieber gewesen, der Flugzeugabsturz wäre ein Ausfall gewesen, ein technischer Defekt, ein menschlicher Fehler. Doch stattdessen ist es erneut eine so unmenschliche Äußerung von Gewalt, die so viele Emotionen in mir auslöst.
Unverständnis.
Wut.
Hilflosigkeit.
Verzweiflung.
Angst.
Angst, dass der Terror nie ein Ende finden wird, stattdessen immer weiter wächst, immer mehr wird. Angst, dass es irgendwann auch meine Freunde, meine Familie, vielleicht auch mich treffen könnte. Angst, dass die Menschen komplett ihren Verstand verlieren.
Das Jahr ist noch so jung, und dennoch bereits schon so stark von Terror gezeichnet. Der Anschlag auf Charlie Hebdo in Paris. 12 Tote. Anschläge auf das Kulturzentrum und eine Synagoge in Kopenhagen. 2 Tote. Erst letzte Woche ein Anschlag auf ein Museum in Tunis. 21 Tote. Und jetzt der Flugzeugabsturz. 150 Tote. Und jedes Mal Verletzte. Scheinbar problemlos werden unsere europäischen Hauptstädte attackiert, Unschuldige getötet, alle in Angst und Schrecken versetzt. Unsere Grundrechte werden mit Füßen getreten, die Würde eines jeden in den Dreck gezogen. Die Sicherheitsmaßnahmen werden verstärkt, doch trotzdem können wir nur zusehen und verzweifelt hoffen, dass die Menschen diesem Wahnsinn ein Ende setzen und endlich wieder zu Sinnen kommen.

Alle sagen immer "So eine Terrorherrschaft wie im zweiten Weltkrieg unter Hitler könnte heutzutage nie wieder passieren.", doch langsam fange ich ernsthaft an, daran zu zweifeln. In Frankreich erreicht der rechtsextreme Front National einen erschreckend großen Stimmenanteil. Die Unzufriedenheit der Menschen macht sie offen für extreme Parteien, radikale Maßnahmen. Wir sind so sehr auf den Hass unter uns selbst fixiert, dass wir die wirklichen Probleme total aus den Augen verlieren, das Ausmaß der Gewalt gar nicht wahrnehmen. Und währenddessen wächst der Terror mit unserer Blindheit immer weiter.

27.3.15 12:40


Wirklichkeitsgaukler

Ich gebe gerne Tipps und Ratschläge, philosophiere über das Leben, die Liebe, das Richtige und das Falsche, tue so, als hätte ich irgendeine Ahnung davon.

Doch eigentlich entspringt all das doch nur meinen Hirngespinstern,
meiner Vorstellung vom Leben,
meinem Traum von Liebe,
meiner Idee von richtig und falsch.
Eigentlich weiß ich doch gar nicht, wovon ich da rede, kann nicht aus Erfahrung sprechen, habe mich doch nie auf irgendwas eingelassen. Ich bin doch die, die sich am weitesten von der Realität fernhält, die sich lieber in erfundene Geschichten aus Büchern und Filmen flüchtet, die lieber am Leben anderer als am eigenen teilhat.

Und trotzdem tue ich gerne so.
Als hätte ich Ahnung davon;
als hätte ich den Mut, mich auf das Leben und die Liebe einzulassen;
als wisse ich, dass es nicht nur richtig und falsch und schwarz und weiß gibt;
als erfasse ich die Facetten des Lebens;
als kenne ich, wovon ich da spreche.

Um mir die Vielfalt der Welt vorzugaukeln.
15.3.15 16:35


frischer wind

meine wangen rot

kühl mein gesicht

mein geist erfrischt

schöpfe ich neuen lebensmut

 

wind weht durch mein haar 

weht weg düsteres denken 

weg meine bedenken

mein kopf ist so klar

24.2.15 16:26


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