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Klischeewunderwelt der ersten Liebe

Früher, da sah ich Dich noch nicht

sah Dich noch nicht, wie ich Dich heute sehe

sah ich noch nicht so weit in Deine Seele

sah ich noch nicht, wie besonders Du bist

spürte noch nicht, wie sehr ich Dich vermiss'

sobald ich Dich aus meinen Augen verlor

um mich dann in den Deinen zu verlieren



Und nun kann ich nicht mehr geradeaus denken

meine Gedanken machen Sätze, fallen hoch und springen runter

schlagen Purzelbäume, werden zu Schmetterlingen in meinem Kopf

Mein Herz schlägt wild bis zu den Knien

mein Magen rutscht bis in den Himmel

mein Kopf pulsiert

unkoordiniert

mein Blick verliert

seine Schärfe

und doch sehe ich so klar wie nie



Bei Dir hab ich Gefühle, die ich immer für ein Märchen hielt

oder zumindest für sehr unvorstellbar

dachte nie, dass mir so etwas passiert

erschien es mir doch allerhöchstunmöglich denkbar

Doch dann kamst Du, und alles wurde anders

Ich hab das Gefühl, alles wird bunt und wild und voller Leben

Du zeigst mir Farben, die ich nie kannte

und vorher war ich blind, doch das bemerke ich erst jetzt

und Du bringst meine kleine Welt zum tanzen



All die Klischees werden wahr

aus all den Märchen, die ich damals so gern hörte

die ich nie für plausibel erklärte

die so klein und frech und wunderbar

einfach so ganz plötzlich wahr

meine kleine Welt aus ihrem wohligen Gleichgewicht schaukeln

die dann in Deinen Armen stillsteht wie nie

eingehüllt in eine Geborgenheit, wie ich sie noch nie kannte


Bei Dir lass ich mich fallen

auf die Zuckerwattenwolke 7

schwebe wie Aladdin durch den Himmel

und gleite langsam zu Boden wie eine Feder im Wind

doch Du hältst mich fest

bist mein Fels in der Brandung

bremst ab meine Landung

während ich mit verträumtem Blick durch mein Märchenland taum'le




Und durch meine rosarote Brille sieht die flammende Liebe plötzlich gar nicht mehr so gefährlich aus


Also laufe ich ins offene Feuer

und spüre die wohlige Wärme

18.5.16 19:15


Vergänglichkeit des Augenblicks

Sie sitzen nebeneinander auf einer Bank und schauen gemeinsam hinunter ins Tal. Das ist ihr erster Urlaub seit Ewigkeiten, viel gemeinsame Zeit seit Langem, die ihnen und ihrer Beziehung gut tut, sie wieder aufleben lässt. Sie fühlt sich ihm so nah und verbunden wie schon lange nicht mehr; so lange, dass sie dieses Gefühl schon fast vergessen hätte, dass sie erst nochmal daran erinnert weden musste, dass dies immer noch zwischen ihnen existiert.
Den Kopf an seine Schulter gelehnt hält sie seine Hand, während sie die winzig kleinen Dörfer betrachtet, die aussehen wie kleine Legosiedlungen. Sie lässt ihren Blick schweifen, über die weiten Felder, den Fluss, auf dem das Sonnenlicht glitzert, über die Berge, die bis in die Unendlichkeit zu laufen scheinen, zum Himmel, der so viel verspricht. Die Sonne wandert immer tiefer und lässt den Himmel in einem immer bunteren Farbenspiel erstrahlen - ein unglaublicher Anblick! Sie verliert sich in dem Moment, der für eine Sekunde stehen zu bleiben und sich bis in die Ewigkeit zu erstrecken scheint, so unglaublich glücklich und sorgenfrei.
Ihr Mann löst sich von ihr, kramt im Rucksack zwischen ausgetrunkenen Wasserflaschen und zerknülltem Butterbrotpapier und zieht seine Kamera hervor. Durch die Linse betrachtet er die Umgebung, drückt auf den Auslöser, dreht an irgendwelchen Rädchen mit dem Ziel, diesen wunderbaren Anblick so gut wie möglich einzufangen, um diesen Moment nie zu vergessen, doch während er nach der richtigen Einstellung sucht, verschwindet der letzte Sonnenstrahl hinter dem Berg und der Augenblick ist vorbei, verstrichen in dem Versuch, ihn für immer festzuhalten. Ungelebt und ungenossen.

1.10.15 22:55


Sommergewitter

Ich liege reglos auf meinem Bett. Das Fenster ist geöffnet und doch gibt es keinen einzigen Windhauch. Die dicke Luft steht still.
Seit Tagen sehne ich mich nach Regen. Die schwüle Hitze erschöpft mich, drückt mich nieder.
Ich gebe ihr nach.
Die Augen halb geschlossen lasse ich meine trägen Gedanken treiben und döse langsam vor mich hin. Die Zeit verstreicht und wird gleichzeitig unbedeutend, taucht unter.
Keine Ahnung, ob es Sekunden, Minuten oder Stunden sind, nach denen ich hochschrecke und aus dem Augenwinkel etwas aufleuchten sehe. Es reißt mich aus meiner Lethargie. War das ein Blitz? Das Interesse geweckt steige ich aus meinem Bett, setze mich an das offene Fenster und schaue in die Dunkelheit... Da! Da war noch einer! Er erleuchtet hell die Düsternis, taucht die Schatten in Licht und enthüllt für einen kurzen Augenblick die Geheimnisse der Nacht. In der Ferne folgt ein leiser Donner. Die ersten Regentropfen setzen ein, trommeln leise auf die Straße, aufs Dach, und ich schließe die Augen, spüre einen leichten, heiß ersehnten Sprühregen auf meiner Haut, der so unendlich gut tut. Durch die geschlossenen Augenlider nehme ich wahr, wie es erneut hell wird. Der Donner ist diesmal lauter, das Gewitter kommt näher. Ein kühler, zarter Wind weht durch das Fenster und zaubert mir eine wohltuende, schaurige Gänsehaut auf die Arme. Türen schlagen, Fensterläden klappern, entfernt klingt ein Windspiel, Donner grollt erneut. Der Regen wird immer dichter, Blitz und Donner folgen immer schneller aufeinander und plötzlich ist das Gewitter ganz nah. Der Donner grollt mit einer solchen Gewalt, dass ich zugleich beeindruckt und fasziniert bin. Beeindruckt beobachte ich, wie die riesige Eiche im Nachbarsgarten mit ihren dicken Ästen um sich schlägt, ein Schauspiel zwischen Verteidigung und Tanz. Fasziniert lasse ich meinen Blick schweifen und beobachte das Schauspiel.
Schließlich schließe ich das Fenster und lege mich zurück in mein Bett. Ich lausche immer noch auf den Regen und den Wind, der langsam weniger wird. Der Sturm zieht weiter und lässt eine saubere klare Nacht zurück, die nach frischem Sommerregen riecht.
Mit einem Lächeln auf den Lippen schlafe ich langsam ein.

16.8.15 15:52


Abenteuersehnsucht

Jeder hat seine eigene Geschichte, seine eigenen Erfahrungen, die ihn geprägt haben, seine eigene Sichtweise und seine eigene Persönlichkeit. Nicht auf alles davon haben wir einen direkten Einfluss, doch jeder schreibt seine persönliche Geschichte selbst.
Das eine ist Zufall, das andere Schicksal, und ab und zu ist es sogar eine eigene Entscheidung.

Um mich herum sehe ich so viele faszinierende Menschen; jeder hat schon einen Teil seiner individuellen Geschichte durchlebt, jeder wurde schon von einem Teil seiner eigenen Erfahrungen geprägt, und jeder hat seine Sichtweise und Persönlichkeit schon mehr oder weniger weiterentwickelt (nebenbei: beendet man diese Entwicklung eigentlich jemals in seinem Leben?). So viele von ihnen fesseln mich mit Erzählungen des Erlebten und dessen, was sie noch erleben wollen. So viele lassen mich träumen, wecken eine Stimme namens Sehnsucht in mir, die lauthals schreit: "ICH WILL AUCH!". Meine Fantasie explodiert, malt in den buntesten Farben, immer wilder, verrückter, weiter, größer, fantastischer! Und meine Seele freut sich auf die Zukunft; zu sehen, welche Pläne aufgehen, wie das Schicksal spielt, was der Zufall bringt...

31.5.15 22:24


Create yourself!

Mittlerweile habe auch ich erkannt, was ein Wandel Grandioses zu bieten hat, und oh man - ich koste es voll aus!

Erst, wenn man in eine völlig neue Umgebung geworfen wird, ohne seine Familie, seine Freunde, sein gewohntes Umfeld, seine Stützen, auf die man sich immer verlassen kann; wenn man in eine Umgebung geworfen wird voller Unbekannten, die es zu bestimmen gilt; ja erst dann wird man gezwungen, sich selbst wirklich zu definieren.

Ich kannte mich schon vorher, habe nie daran gezweifelt, wer ich bin. Aber ich bin der Meinung, dass man nicht immer gleich ist. Bestimmte Personen, bestimmte Situationen bringen eine gewisse Seite an uns zum Vorschein, verstärken diese und lassen uns diesen Aspekt von uns ausleben. Und so legen wir langsam aber stetig eine Sammlung von Aspekten unser selbst an. Doch diese Aspekte lassen sich erst dann zu einem lückenlosen Bild zusammenfügen, wenn man ins Unbekannte gestoßen wird. Dann ist man so, wie man ist, komplett unbeeinflusst, in seiner reinsten Form. Man malt dieses Bild von sich selbst, ohne es gar zu merken, aber wenn man dann aufblickt und es entdeckt, ja dann fühlt man sich wie neu geschaffen.

Wir sind doch alle selbst die Leinwände unseres Lebens.

Also malt los!

Create yourself!

30.5.15 01:20


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